Zwischenbericht auf dem Weg zum Umzug

Alles sieht Moment, mehr als bescheiden aus. Eigentlich aber wirklich nur eigentlich war ex vorgesehen, dass seit Donnerstag Bahn frei war für uns, das heisst  Großreinemachen, und damit ist gemeint Badezimmer vollständig mit Fliesen, Böden und allem was im Bad sonst noch so ist. Küche Boden und Fiesenspiegel, Schränke inne und aussen, und das sind nichtgerade wenig, alle ziZimmer Böden und Fenster. Gardinen und Übergardinen bügeln und aufhängen, und und und.

Und was ist? Nix is! Der Parkettmensch kam erst mal am letzten Dienstag nicht, dafür am Mittwoch mit einer knappen Stunde Verspätung und braucht nun d r e i Tage zum Parkett abziehen. 3 Tage die wir an Zeit nicht haben. Also alles geplante verschoben, die Hilfe die meine Mutter fürs Putzen hat, hatte extra ihre ganzen Termine verschoben, für nix. Alles zurück auf Anfang. Heute, morgen und über morgen soll nun das Parkett abgezogen werden, natürlich ist bis jet noch niemand erschienen. Meine Nerven liegen blank, und so langsam kotzt mich das alles an, Scheisshandwerker!

Was Gutes gibt es auch zu berichten, meine Mum hat sich selber darum gekümmert dass sie für zwei Tage ( nächsten Mi. und Do.) in die Kurzzeitpflege geht. Am nächsten Mittwoch wird alles gepackt und am Donnerstag morgens um 7 Uhr kommt das Umzugsunternehmen. Und sie hatte viel Angst was an dem Tag aus ihr wird, wenn alles aus der Wohnung raus ist, sie aber hier in der neuen erst abends wenn alles wieder steht kommen kann. Und ich  hatte mir auch schon einen Kopf gemacht, da ich mich ja an dem Tag absolut nicht um sie kümmern kann. Außerdem denke ich ist es sehr sehr schwer, dem zuzusehen, wie ein Teil nach dem anderen aus einer Wohnung geht, in der man über 50 Jahre gelebt hat, ich bin dort großgeworden, eingeschult worden, als Braut von dort zur Kirche gefahren, wir haben dort viel Krankheit, Sorgen, und auch den Tod meines Vaters verarbeitet.

Und deswegen bin ich sehr froh, daß sie selber das in die Wege geleitet hat, an ein Hotelzmmer hatten wir wohl auch schon gedacht, aber so ist es denke ich besser. Sie bekommt ihre Mahlzeiten, hat Unterhaltung und auch die Möglichkeit sich  fortzubewegen, da es dort Aufzüge gibt. Und ich kann hier in  der neuen Wohnung dann alles so herrichten wie es sein soll und brauche nicht immer auf die Uhr zu schauen.

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2 Kommentare zu „Zwischenbericht auf dem Weg zum Umzug

  1. Das ist ja super (und schei**e)
    Wunderbar das deine Mom sich so entschieden hat.
    Und so kann sie gleich mal sehen wie es in so einem Heim zu geht.
    Man weiss ja nie.
    Ich finde die modernen Heime richtig gut.
    Die Bewohnen haben Gesellschaft wenn und wann sie wollen
    und ihre Ruhe wenn ihnen danach ist.
    Essen und Trinken wann sie es brauchen und sie sind quasi immer unter Aufsicht.
    Das kann eigentlich keine Familie leisten…
    Ich will dir jetzt nicht zu nahe treten und deiner Mom auch nicht.
    Aber sie sieht nach Jahren des Alleinseins auch mal wieder was anderes. 😉
    Ihr schafft das!

    Zum ersten Teil der Geschichte…
    Tja, ich bin zum Abschluss unseres Umzugs nicht umsonst mit einem Weinkrampf ins Bett gegangen.
    6 Wochen Planung waren schon Stress, dann 6 Wochen Umzug.
    Zwei alleine und 4 mit Umzugsunternehmen.
    Kaum eine Absprache wurde eingehalten!
    Täglich war was anderes.
    Die Jungs waren sehr bemüht, doch der Chef hatte sich verkalkuliert…
    Kein Wunder, alle anderen wollten den doppelten Preis.
    Das wir Abstriche machen mussten, war klar.

    Nun, ich empfehle dir starke Neven!!!
    Steck Schoki on Mass ein 🙂
    und hau mal auf den Putz wenn`s zu dolle kommt.
    Du bzw deine Mom zahlt ja.

    Ansonsten… bald ist es ja geschafft
    Humor sit wenn man trotzdem lacht!
    Ich denke an euch! ♥
    kkk

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