NOSTALGIE DIE 3: Spiele in unserer Kindheit

Und heute ist es mal wieder soweit, ein Nostalgie-Thema bekannt zu geben, diesmal heisst es:

Spiele in unserer Kindheit.

Damit meine ich Spiele für drinnen UND für draussen und auch Spielsachen, die zu dieser Zeit aktuell waren.

Ich fang einmal mit den Spielen draussen an, das allererste was mir da einfällt und was wir bis zum Umfallen gespielt haben, war Gummitwist. Ein Spiel was nix gekostet hat ( ja ok, vielleicht 50 Pfennig für ein paar Meter Gummiband) und so viel Spaß gemacht hat und vor allem, man war immer an der frischen Luft. Dann erinnere ich mich noch an Zehnerball, man mußte auf verschiedene Arten, also mit verschiedenen Techniken den Ball zehnmal an eine Hauswand werfen ( oder aber bis diejenigen, an deren Hauswand das war, uns weg gejagt haben 🙂 ) Schabbeln kenn ich nur aus Erzählungen von Jürgen, es würden Münzen gegen eine Wand gefluppt und wer am weitesten vorne war mit seiner Münze bekam das Geld.

Absolut nicht zu vergessen Filippchen oder Vielliebchen oder wie die Glanzbilder mit und ohne Glitzer hiessen. Man bekam sie im Schreibwarengeschäft, ich glaube es waren immer so 8 Stück an einem Blatt  und dann mußte man sie auseinander schnippeln. Ich hatte zwei Zigarrenkisten, eine für die „normalen“ und eine für die mit Glitzer. Dann saßen wir Mädchen draussen vor der Haustür und haben getauscht. Eins zwei drei Tausch vorbei, kannste nie mehr wiederhaben, war glaub ich der Spruch.

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(Quelle:wikipedia)

Und dann gab es diese Klackerkugeln, erinnert ihr Euch? Das hat einen Riesenspass gemacht möglichst oft die Kugeln oben und unten zusammenklackern zu lassen, und besonders spaßig wars dann, wenn eine der Holzkugeln auf den Knochen an der Hand donnerte. Ich hab heute noch einen kleinen Knubbel an der rechten Hand, wo diese Dinger bestimmt so an die hundertmal drauf gedeppert sind.

Als ich noch sehr klein war, ich denk mal so 6 oder 7, habe ich ganz viel mit Ministek gemacht. Die Möglichkeiten waren ja enorm. Und viele Jahre später hatte ich ein Spiel, was Elektro hieß. Das war das Quiz-Spiel aus den 70ern. Es gab Tafeln zu verschiedenen Wissensgebieten, auf der linken Seite waren Bilder, auf der rechten Begriffe und wenn man eine richtige Übereinstimmung hatte, leuchtete eine Lampe auf.

Electro
(ausgeliehen bei Mr. Google)

An Gesellschaftsspielen zuhause erinnere ich mich eigentlich nur an Mensch ärgere dich nicht, wobei ich mich immer geärgert habe, wenn ich rausgekitscht wurde 😦 Und ein bisschen später dann Monopoly, das mochte ich auch. Ansonsten sind und waren Gesellschaftsspiele nie so meins.
Und dann fällt mir noch dieses Slime ein, glibberig und giftig grün, man konnte es über die Hand laufen lassen oder wer weiß was, war komisch anzufassen aber fast jeder hatte es. Den geistigen Nährwert kann ich Euch jetzt nicht beschreiben, aber man hatte es halt.

Slime
(Bild geliehen bei Google)

Und der Rubiks Cube, klaro hatte ich auch einen, aber ganz ehrlich, ich habe es nicht einmal geschafft auch nur EINE Seite in der gleichen Farbe zu schaffen, geschweige denn mehr. Ich frage mich immer wieder, auch heute noch, was in den Köpfen und Fingern derer vorging, die das innerhalb kürzester Zeit geschafft haben.

Es gibt bestimmt noch viel viel mehr, an das ihr mich vielleicht mit Euren Beiträgen erinnern werdet? Also los!

Ich freu mich drauf zu erfahren womit ihr gespielt habt.

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14 Kommentare zu „NOSTALGIE DIE 3: Spiele in unserer Kindheit

  1. Liebe Doro, Gummitwist gab es bei mir noch nicht, auch diese Klackerdinger nicht. Hihi, der hat sich zum Schluss aus weh getan.
    Glanzbilder, solch einen Bogen hatte ich nie. Ich vermute, die hatte ich von meiner Schwester geerbt. Aber ganz so wichtig waren die damals noch nicht, aus meiner Sicht….
    Slime hatten wir auch noch nicht, grins.
    Ja die Ballspiele an die Wand, die hatten wir auch.
    Hier ist mein Beitrag mit einigen Fotos aus meinem ersten Fotoalbum: http://minibares.wordpress.com/2014/03/08/nostalgie-spiele-in-unserer-kindheit/
    Verspielte Grüße Bärbel

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  2. Die Mädchen sammelten Glanzbilder und die Jungen Fußballbilder. Für einen Helmut Rahn gab es 5 andere. Auch beliebt waren Quartett Spiele. Meistens mit Auto Motiven. Dir noch einen schönen Abend und einen sonnigen Sonntag. L.G.

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  3. Liebe Doro, dieses Mal bin ich nicht so richtig aktiv dabei. Ich war mehr der „Immer-Draussen-Baumhausbau-und Fahrradtyp“. Drinnen nur ab und zu Lesen, klar und Lego. Ende Aus die Maus. Und da gibt es eben nicht viel zu schreiben. Nicht böse sein. Vielleicht nächstes Mal wieder. LG und schönes Restwochenende – Elke

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  4. Gummi-Twist für draußen – man, was haben wir das leidenschaftlich gerne gespielt, wir haben sogar richtige Meisterschaften ausgetragen, die sich manchmal über Wochen hinzogen… Und Fußball – ich habe mir als Zehnjährige die hüftlangen Haare raspelkurz abschneiden lassen, um endlich in unserer Jugendmannschaft mitspielen zu dürfen – ich war sogar recht gut – ich ging als Knabe vom Nachbarsort durch, bis mich ein Schulkamerad beim Trainer hinhängte… Der Bursche verpfiff mich deshalb, weil mein bester Freund und Blutsbruder Wolfi und ich von Wolfi’s Lieblingsonkel HeiPei (Hans Peter) das Pokern beigebracht bekamen, und dieser Franz dicke, nicht entspiegelte (gab’s damals noch nicht) Brillengläser hatte. Deshalb setzten wir ihn auf der Terrasse immer so hin, daß sich sein Blatt in seinem Spekuliereisen spiegelte. Wir verdienten eine geraume Weile lang recht ordentlich an ihm – wir zockten nämlich um „echtes Geld“ – Pfennigbeträge, aber immerhin. 😉 An „Innenspielen“ habe ich das sogenannte „Malefiz – Barrikade“ als geradezu teuflisch in Erinnerung – das hat wahre Familienfehden ausgelöst… Mein Vater war vom Roulette fasziniert, und hatte ein sehr schönes, das er ab und an auf dem Wohnzimmertisch aufbaute, ich kann mich da an etliche sehr schöne Spielabende erinnern. 😉 Ah, ja, und Watt’n, ein urbayerisches Kartenspiel, bei dem man mit einem Gegenüber zusammen spielt, und sich mittels bestimmter Mimiken und Gestiken untereinander verständigt, welche Trümpfe man auf der Hand hat – und bei dem viel diskutiert, gestritten, geschummelt und gelacht wird…

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  5. Gummitwist, ja das war eine ganze Zeit der Renner. Ansonsten war ich ein Straßenkind: Fußball, Hockey auf Rollschuhen, mit den Rädern durch die Felder, Straßenkämpfe … ja eine wilde Zeit. Diese Zeiten wurden immer wieder von Stubenhockerphasen abgelöst, in denen Geschichten geschrieben, Bücher gelesen wurden.
    Allerdings hatte ich auch einen Zauberwürfel. Ich konnte es sogar. Sogar ziemlich schnell. Und Slime war klasse. Warum, weiß ich allerdings auch nicht.
    Liebe Grüße von Iris, die langsam immer nervöser wird (17.03. ist es wieder soweit … drückst du wieder die Daumen?)

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  6. Wenn ich das bei Dir so lese, dann sehe ich doch einige Gemeinsamkeiten.
    Gummitwist haben wir auch ohne Ende gespielt (besonders in den Schulpausen). Weitere beliebte Straßenspiele bei uns waren Büchsenkuckuck (so eine Art Versteckspiel), Schnitzeljagd und Völkerball und dann sind wir Mädels natürlich auch sehr gerne Rollschuhe gelaufen (erst die ganz einfachen Rollschuhe, später die sogenannten Disco-Roller……Inliner gab es damals noch nicht).
    Glanzbilder hatte ich auch, aber wir haben sie nicht getauscht, sondern in die Poesiealben mit eingeklebt. Die Klackerkugeln und Slimie hatte ich auch und Ministek habe ich geliebt ;-). Dann natürlich die Barbiepuppen, auch die gab es damals schon und wir haben viel damit gespielt.
    Gesellschaftsspiele waren zu meiner Zeit natürlich auch Mensch Ärgere Dich nicht, Monopoly und Vier gewinnt…..sicher noch mehr, aber das fällt mir jetzt auf die Schnelle nicht ein.

    So, ich denke mal das reicht für heute erst einmal,
    LG Susanne

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  7. Oh ja, ich kenne sie alle noch, die du aufgezählt hast! Das waren noch Zeiten! Mann oh Mann……
    In Gummitwist war ich immer recht gut. Habe schon oft überlegt, wie die einzelnen Sprünge noch gingen…. Weißt du das noch?

    Wir haben auch mit Münzen gespielt. Mussten sie gegen den Bordstein knallen, ist sicher dasselbe Prinzip wie gegen Hauswände.

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