NOSTALGIE DIE 6: Poesiealben und Tagebücher

Zuerst einmal, das Thema für diesen Monat steht schon länger. Das erwähne ich, weil KKK auf ihrem Blog dieses Thema gerade vor einigen wenigen Tagen behandelt hat. So habt ihr es vielleicht ein wenig leichter*grins* wenigstens diejenigen, die bei ihr schon geantwortet haben. Ich hoffe natürlich daß ihr mir hier auch Eure nostalgischen Erfahrungen berichten werdet?

Mein allererstes Poesiealbum bekam ich zu meiner Kommunion 1966, vorne drin deshalb auch die „Gästeliste“.

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Dieses Poesiealbum war auschliesslich für Familie etc. Und typisch für meinen Paps dann auch dieser Eintrag:

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Er war einfach süss und sowas konnte nur von ihm kommen ♥ 🙂 ♥  🙂 ♥ 🙂 ♥

Das zweite, was ich auch zu diesem Anlass bekam, war dann für meine Mitschüler und Mitschülerinnen, dementsprechend sind da natürlich ganz süsse Einträge dabei, wo die Buchstaben mal nicht so passen oder auch mal was durchgestrichen ist 😉 Und viele viele Vielliebchen oder Filippchen oder Glanzbilder findet man darin, und natürlich die sehr gängigen Sprüche wie:

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut

Ich liebe dich das ist kein Scherz drum schenke ich dir dieses Herz

Gibt dir das Leben einen Puff, so weine keine Träne. Lach dir `nen Ast und setz dich druff und wackle mit de Beene.

Lebe fröhlich,lebe heiter,trage bei zu anderer Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück.

Poesie1

Hier dann noch ein bisschen EXTREM-NOSTALGIE, Poesiealben von meine Mum und ihrer Schwester, begonnen 1932:

Poesie2

 

Und dann Tagebücher, ja da hatte ich gleich vier, wobei nur zwei bis zum Ende vollgeschrieben sind. Und bei zweien sind die Schlösser kaputt, weil ich diese klitzekleinen Schlüsselchen immer verschlampt habe und selber zu blöde war, mit einer Haarnadel oder Büroklammer so ein kleines Schloss zu knacken 😦

Hier meine 4 Tagebücher, man achte auf die Schlösser und das Geschmiere vorne auf den ersten Seiten, Sprüche die ich damals ach sooooo toll fand, was nicht so gut war wurde dann halt durchgestrichen 😉 oder wer ad acta gelegt wurde 😀 Ich schrieb es schon bei KKK, ich hatte sogar eine Geheimschrift, anscheinend weil ich fürchtete das mal jemand reingucken könnte???? Allerdings bin ich mir sehr sicher, daß meine Mum das nicht getan hat. Und ich kann diese Geheimschrift sogar heute noch lesen 🙂

Tagebuch

Habt ihr auch noch Eure Poesiealben und Tagebücher aus Eurer Kinder und Jugendzeit? Zeigt ihr mir ein bisschen davon? Oder bin ich eine der wenigen die solche nostalgischen Sachen aufbewahrt? Heute wäre es dann schön, ausser Text auch ein paar Fotos bei Euch zu finden.

 

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12 Kommentare zu „NOSTALGIE DIE 6: Poesiealben und Tagebücher

  1. cool 😉
    Wir beiden mal wieder…

    Ich werde heute mal gucken wo mein Poesie Album geblieben ist.
    Ich hab da so eine Ahnung…
    Nach unserem Umzug wurde vieles anders einsortiert und irgendwas wird hier immer gesucht.
    Manches findet sich, manches suche ich immer noch 😉

    Bis dahin alles Liebe ❤
    kkk

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  2. Wir hatten mal mit Lucie eine Aktion Poesie-Album.
    Da zeigten wir Einträge in unsere Alben.
    Ich muss mal suchen, wann das ungefähr war.
    Davon könnte ich ein paar Bilder zeigen.
    Du hast ja richtig was zu zeigen, liebe Doro, sogar von deiner Mutter und ihrer Schwester.
    Und Tagebücher, so viele.
    Toll!
    Liebe Grüße Bärbel

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  3. schade, dieses monat muss ich ausetzen, weil ich kein poesie album mehr habe. hier kennt man das ja nicht, aber ich hatte mal eins damals als ich die deutsche schule besuchen musste.

    was habe ich das album geliebt, es war dunkelrot und meine klassenkameraden und freundinnen haben alle einen spruch reingeschrieben und glitzerbildchen reingeklebt. leider ist mir das album bei einem unserer unzaehlig vielen umzuege abhanden gekommen. echt schade und es tut mir leid, dass ich diesesmal bei deinem project nicht mitmachen kann 😥

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  4. Hallo liebe Doro,
    danke Dir fuer Deinen Besuch und zu Deinem Beitrag zum Thema, „so viele Fragen“.
    Blos gut das ich im spaeteren Leben etwas schlauer geworden bin und meine Tante Hanni, juengste Schwester meiner Mutter, die 1938 von Breslau nach Chicago ausgewandert war, weil sie mit einem juedischen Arzt verheiratet war, noch ausfragen konnte. Jedesmal wenn ich sie in den letzten Jahren mit dem Auto von Chicago zu uns nach Arkansas holte bzw. sie wieder nach Chicago zurueck gebracht habe, haben wir uns ueber ihr Leben unterhalten und nicht nur seit sie in Amerika lebte, sondern auch die Zeit, als sie als junges Maedchen noch in Deutschland lebte.

    http://gossendorf.tripod.com

    http://www.janecooper2.tripod.com

    Ausserdem hatte sie sehr viele alte Bilder bei sich zu Hause. Da sind wir diese Bilder durchgegangen und ich habe auf die Rueckseite geschrieben, wer es auf diesen Bildern war, denn einiger der Leute waren schon gestorben, ehe ich auf die Welt gekommen bin. Nur gut das meine Tante sich noch an alles erinnern konnte und klar im Kopf war, bis zuletzt als sie mit 97 Jahren verstorben ist.

    Ich hatte keine Poesie-Alben. Aber ich glaube meine beiden Schwestern hatten welche. Doro, bei dem Poesie-Album Deiner Mutter sieht es danach aus, dass sie damals noch die Suetterlinschrift benutzt haben. Diese Schrift habe ich noch anfang der 40iger Jahre in der Schule gelernt, ehe man paar Jahre spaeter auf die heutige lateinische Schrift uebergegangen ist.
    Liebe Gruesse aus dem sommerlichen Nordwest Arkansas,
    Karl-Heinz

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  5. Da kommt mir doch einiges bekannt vor. Ich hatte (und hab es immer noch) nur ein Poesiealbum, welches ich auch zur Kommunion bekommen habe. Obwohl ich erst in den 70er Jahren zur Kommunion gekommen bin, sahen meine Einträge in dem Poesiealbum genauso aus wie bei Dir und auch die Glanzbilder, die hatte ich auch.
    Die Poesiealben Deiner Mutter und Tante, die würde ich sehr in Ehren halten, leider habe ich so etwas von meiner Mutter nicht.
    Ein Tagebuch hatte ich auch einmal angefangen und habe es teils in STENO geschrieben (was ich heute bestimmt nicht mehr entziffern könnte *lach*), ich habe es aber leider nicht mehr.
    LG Susanne

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  6. Tja, liebe Doro, da kann ich nicht mitmachen. Ich hatte zwar ein Poesie-Album (eins!), dessen erster Eintrag meines von mir sehr bewunderten viel älteren Cousins lautete wie folgt: “ Wer nicht liebt Wein, Weib und andere Frau’n, der kriegt eins mit’m Christbaum vor die Schnauze gehau’n!“ und das bei mir – Nonnenbunker -. Dazu hatte er noch höchst professionell eine dickbusige Dame (?) und einen Weihnachtsbaum gemalt. Toll. Meine Lehrerinnen und die Mütter der Mitschülerinnen waren echt hin- und weg. Das Teil exisitert auch nicht mehr. Ebenso mein Tagebuch. Tut mir Leid. Aber trotzdem: schönes Thema und viel Spaß beim durchforsten der anderen geheimen Bücher – Gruß Elke

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      1. Ich muss noch ’nen Nachtrag hinterher schieben: Dein Vater hatte fast exakt die gleiche Handschrift wie meiner. War ein bißchen unheimlich, als ich den Eintrag von ihm gelesen habe…

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  7. Poesiealbum besitze ich noch und blättere sogar manchesmal verklärt darin.
    Die Handschrift Deines Vaters ist wunderschön – war er Lehrer oder etwas in der schreibenden Zunft?
    Ganz toll.
    LG Elisabetta

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