Buchrezension: Die Jasminschwestern

Bomann

Wer mich kennt weiß, daß ich eher selten Buchrezensionen zum Besten gebe, ich glaube es waren in den vielen Jahren hier so um die fünf. Jetzt ist es mal wieder soweit, allerdings sollten diejenigen, die Mord, Totschlag und Serienmord gerne lesen, aufhören weiterzulesen.

DER KLAPPENTEXT:

Ein Unfall, ein Schock und eine große Frage: Als ihr Freund verletzt ins Koma fällt, flüchtet Melanie Sommer zu ihrer vietnamesischen Urgroßmutter Hanna. Als Hanna merkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal und der Liebe hadert, erzählt sie ihr zum ersten Mal aus ihrem Leben: Von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der Zwanzigerjahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des Krieges und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Und Melanie erkennt, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt – egal, was das Schicksal noch für sie bereithält.

Eigentlich mag ich keine Bücher, die immer zwischen zwei Epochen hin und her schwenken, und eigentlich ist es auch nicht mein Ding, Bücher zu lesen, die anno Schnuff spielen. Corina Bomann hat mich eines besseren belehrt. Ich habe das Buch noch nicht aus, bin gerade auf der Hälfte, aber ich muss einfach schon darüber schreiben. Der Klappentext umreisst nur im Entferntesten die Handlung. Die Geschichte um Melanie Sommer ist eigentlich die, daß ihre Urgroßmutter, die schon jenseits der 90 ist, ihrer Urenkelin ihre Geschichte, ihre Vergangenheit erzählt, die noch nicht mal ihre Tochter oder ihre Enkelin kennen. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, die so interessant geschildert ist, daß man sich darauf freut, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Und das habe ich in der letzten Zeit nicht so oft gehabt. Berlin, wo sie in einem Ballhaus arbeitete, ist so beschrieben daß man meint man steht mitten drin. Man fragt sich bei dem Buch oft, wie jemand ein solch schlimmes, extremes Schicksal erleiden kann und trotzdem nie aufgibt.

Denkt dran, in gut 10 Wochen ist Weihnachten, und wer gerne liest, wird von dem Buch begeistert sein. Und noch mal, es ist KEIN HerzSchmerzTralala Buch, obwohl es schon ein Frauenroman ist. Ich habe ihn meinem Mann ans Herz gelegt und denke er wird ihn auch lesen, denn von dem letzten was ich ihm „empfohlen“ hatte, Zwischen uns das Meer von Kristin Hannah, war er ebenso begeistert wie ich.

Ach ja, weitere zwei Bücher dieser Schriftstellerin sind gestern angekommen, ich freu mich schon drauf.

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3 Kommentare zu „Buchrezension: Die Jasminschwestern

  1. Ich freue mich auch immer über Buchtipps und werde mir dieses auf jeden Fall merken, denn ich mag es zwischen Gegenwart und Vergangenweit hin und her zu schwenken. Das Buch ist bestimmt etwas für mich ;-).

    Ich habe gestern auch ein neues Buch angefangen und habe nach 2 Tagen schon die Hälfte durch…… das ist bei mir äußerst selten. Das Buch ist so wunderschön geschrieben und ich habe dabei sofort an Dich gedacht (es ist eine Mutter-Tochter-Geschichte….Du musst mal nach googeln). Ich mag gar nicht daran denken, wenn ich es ausgelesen habe, denn jedes nachfolgende Buch, wird es bei mir schwer haben, da mitzuhalten.
    Mein Buchtipp für DICH: MORGEN KOMMT EIN NEUER HIMMEL.

    LG Susanne

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  2. Freut mich, dass dir das Buch von Hannah Kristin gefallen hat. Ich habe mir danach noch einmal eins von ihr als e-book runtergeladen, und zwar „Wie Blüten im Wind“. Das ging mir ein wenig an die Nieren, vor allem wenn man Kinder hat, mit denen man die Pubertät durchgekämpft hat. Werde mir das oben erwähnte auch mal vormerken. Im Moment lese ich jedoch nicht so viel. Dadurch dass der Große noch nicht alles machen kann, muss ich ein wenig mehr tun, der Garten ist noch nicht so ganz winterfest und bis Ende Okt. muss ich da durch sein.

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