ICH VERMISSE DICH SO SEHR

Morgen ist es nunmehr 10 Jahre her, seit mein Paps uns hier unten auf der Erde allein gelassen hat, alleine lassen musste. Denn wann wir gehen müssen, liegt leider nicht in unseren Händen. 10 Jahre, wo ist nur die Zeit geblieben?

DU FEHLST!  Immer noch und überall, zehnmal Weihnachten ohne dich, zehnmal Mamas, deinen, Jürgens und meinen Geburtstag ohne dich, und ungefähr 3650 Tage ohne dich. Warum nur?

Letztes Jahr habe ich dir hier an dieser Stelle berichtet, daß Mama nun unmittelbar  in unserer Nähe wohnt, zwei Häuser neben uns. Leider hat das nicht lange geklappt, es waren nur vier Monate, sie konnte sogar mit ihrem Porsche (Rollator) in der Wohnung kaum noch laufen, und dann ist sie auch noch gefallen und hat sich den Arm gebrochen. Tja, und nun ist sie seit Mitte Februar in einem Seniorenheim, du kann beruhigt sein, es gefällt ihr dort (nach anfänglichen Eingewöhnungsproblemen) gut. Es ist übrigens das, wo Tante Regina so lange war.

Es ist so vieles, was in der letzten Zeit geschehen ist und ich vermisse so unendlich, mit dir reden zu können, du fehlst in so vielen Situationen und zu so vielen Anlässen und einfach immer. 10 verdammt lange Jahre!!!!

Lieber Paps, denk bitte morgen abend an unseren Termin (also nix anderes vornehmen, hörst du? ) 20 Uhr steh ich auf dem Balkon, schau hoch zum Himmel, und vergiss bitte bloss nicht zu blinkern. Und nun hab ich noch, wie fast jedesmal, ein bisschen Musik für dich, ein Lied, welches ich in diesem Jahr schon öfter gehört habe, und was mir jedesmal sehr zu Herzen geht:

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9 Kommentare zu „ICH VERMISSE DICH SO SEHR

  1. Liebe Doro, ich weiß ganz genau, wie Du Dich fühlst. Bei mir ist es nicht anders. Ich drück Dich mal durch die Internetluft. Merkst Du’s? Und das Lied von Andreas Gabalier höre ich täglich, weil ich es so wunderschön finde. Ich werde dann morgen Abend auch mal um 20.00 Uhr an den Himmel schauen. Vielleicht seh‘ ich ja was von Eurer Konversation 🙂 LG Elke

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  2. Liebe Doro, gerade solche Gedenktage treffen einen immer wieder wie ein Hammer.
    Ich weiß noch, mein Vater war schon 2 Jahre tot, als das Attentat auf den Papst war. Er hatte ja einen päpstlichen Orden bekommen.
    ich nahm das Telefon und wollte ihn anrufen. Bis mir einfiel, er ist doch gar nicht mehr am anderen Ende.
    So nahe war auch mein Vater mir.
    Er starb 1980, das ist nun schon soooo lange her, dass es nun nicht mehr so schrecklich weh tut.

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