NOSTALGIE die 16: ESSEN

Ihr Lieben, es ist mal wieder soweit, auf zum Nostalgieprojekt. Heute mit dem Thema Essen, also Festessen und Mittagessen. Als erstes würde ich gerne erfahren, ob es bei Euch auch so war, wenn eine Familienfeier zuhause stattfand, das es dann meist das Übliche gab. Üblich heisst: Käseigel, gefüllte Tomaten, Schinkenröllchen, Frikadellen und Kartoffelsalat, vielleicht auch kleine Schnitzelchen? Oder aber einen großen Braten und einen Brötchenkorb? Nicht zu vergessen, leckere Mettschnittchen mit dick Zwiebeln drauf, mmmmmhhhhh lecker. Die folgenden Fotos hab ich dazu noch gefunden:

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Halt, Ihr seid noch nicht fertig, jetzt kommt der zweite Teil des Projektes. Ich komme mal zum Kochen, ich denke ein jeder der Frauen hier ( Männer dürfen natürlich auch was dazu loswerden) haben die Grundkenntnisse des Kochens von Ihrer Mama gelernt ( so wie ich). Schnitzel, Goulasch, Rouladen, Braten um nur einige zu nennen. Und zur Hochzeit bekam ich dann zusätzlich noch:

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(Bilder ausgeliehen bei e..y)

Die schlummern heute noch irgendwo im Keller. Gab es bei Euch auch irgendwelche Gerichte, die typisch waren, entweder für die Gegend wo ihr gewohnt habt oder aber etwas, was in der Familie „erfunden“ wurde?

Ich erinnere mich da an gebratene Fleischwurst. Diese wurde längs  wie ein Schnitzel so dick geschnitten, genauso auch paniert und gebraten. Dazu gab es Kartoffelpü und etwas von dem Bratfett, das war so lecker.

Oder aber ein Gericht was sich Schinkenfleckerl (der Begriff kommt aus Papas Ecke, er kam aus dem Sudetenland) nannte, heute würde man dazu Nudelauflauf sagen. Das mache ich heute noch regelmäßig und das mag ich soooo gerne, da könnte man mich nachts für aus dem Bett holen. (Pssst, nicht weitersagen: Wenn wir das zum Mittagessen hatten und die Pfanne mit dem Rest davon steht in der Küche, futter ich das auch liebend gerne jedesmal,wenn ich in die Küche komme, kalt) Ach so, Bandnudeln kochen, ca. 6 Scheiben Kochschinken in kleine Stücke (ca. 1×1 cm) schneiden und ca. 5-6 Eier in einer Schüssel verquirlen. In eine Pfanne mit Fett erst Bandnudeln, dann Kochschinken, dann wieder Nudeln, dann Schinken schichten und schön kross anbraten und zum Schluss die verquirlten Eier ( mit Salz) drübergeben und stocken lassen bzw. einmal wenden. Mit Salz und Pfeffer würzen, dazu Gewürzgurke oder aber rote Beete.

Oder Butternudeln, ein Gericht aus meiner Kindheit: Einfach Bandnudeln kochen, in einem kleinen Topf Butter schmelzen bis sie anfängt zu schäumen und langsam das Salz absetzt. Dann über die Nudeln geben und dick Parmesan darüber. Ich habs geliebt ♥♥♥♥

Halt Kindheitserinnerungen!!!!

Ich würde gerne Eure erfahren, sowohl was es so auf Geburtstagen oder anderen Feierlichkeiten gab oder aber was Eure Mama Euch in Eurer Kindheit gekocht hat. Ach ja, Oma hat früher oft dicken Reis mit Zimt und Zucker gemacht, ich hasse heute dieses Zeug, wenn ichs nur höre, dreht sich was bei mir um 😦

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13 Kommentare zu „NOSTALGIE die 16: ESSEN

    1. Ich finde gerade diesen Beitrag über die Goo-Suche und staune.
      Ich kann mich gar nicht daran erinnern das du diese beiden Bücher hast.
      Die werden auf eba* richtig teuer verkauft.
      Meine Mama hat das blaue Buch auch und meine Schwägerin und ich versuchen so eines preiswert *hust* zu erwerben.
      Da ist unser geliebter Apfelstreusselkuchen drin 🙂

      Liebste Grüsse, kkk

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  1. Käse Igel und Schinkenröllchen waren wohl überall vorhanden. Ebenso die berüchtigten Frikadellen. Tolles Projekt. Bin schon gespannt auf die Bilder.
    Dir noch einen schönen und sonnigen Sonntag. L.G.

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  2. Als ich mit ca. Zwanzig in der Gastronomie zu arbeiten anfing, waren Russische Eier mit „künstlichem“ Kaviar, Lachsersatz und viel Majonnaise grad ganz groß in Mode. Ich habe mir das Zeug so ogz als Personalessen bestellt, bis es mir schließlich zu den Ohren heraus hing. 😉
    Meine Lieblingsessen in der Kindheit – und auch heute noch 😉 : Reiberdatschi (Reibekuchen) mit hausgemachtem Apfelmus, oder Blaubeer-, Erdbeer- oder Preiselbeerkompott – die Beeren haben wir immer selber gepflückt. Dann sämtliche Variationen von Pfannenkuchen, Grießbrei, Dampfnudeln (meine Mutter konnte die unglaublich gut zubereiten, mit knuspriger brauner Kruste unten), Rohrnudeln mit Vanillesauce, Matjes in Sahnesauce, Fleischpflanzerl mit dem köstlichsten Kartoffelsalat der Welt. Und am Sonntag hat es entweder Sauerbraten mit Rosinen in der Sauce oder Brathendl gegeben…
    Herzliche Grüßee!

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  3. „Dr. Oetker – Backen macht Freude“ – aus genau diesem Backbuch hatte ich das Rezept für meinen allerersten Kuchen, den ich ganz alleine gebacken habe. Es war ein „Apfelkuchen – sehr fein“ (ich glaube, so hat er geheißen). Lang, lang ist’s her. Damals war ich acht Jahre alt.

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  4. So ähnlich sahen die die gedeckten Tafeln bei den Familienfeiern in meiner Kindheit auch aus 🙂 und so ein ähnliches rundes Kissen mit Gesicht *hihihi*, das hatte ich auch.
    Das Dr. Oetker Schulkochbuch (allerdings eine andere Auflage) habe ich von meiner Mutter geschenkt bekommen, als ich zu Hause ausgezogen bin ;-), ich hab es immer noch und es hat mir anfangs gute Dienste geleistet.

    Gerichte in meiner Kindheit.
    Da gab es Himmel & Erde, das war ein Eintopf aus Äpfeln und Kartoffeln,den ich selbst aber nicht gemocht habe,
    Wenn ich krank war, gab es immer Milchreis mit Zimt und Zucker, das gibt es auch heute ab und zu bei uns und meine Tochter liebt es, oder „Arme Ritter“ (Zwieback in Ei-Milch einlegen und dann braten und anschließend mit Zimt und Zucker bestreuen).

    LG Susanne

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